oliver huhnke

Rund um die Windows Plattform, Virtualisierung, Management und mich :)

DPM 2010: Sharepoint-Katalog Erstellung erzwingen

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Microsoft´s Data Protection Manager 2010 (oder in der neuen Version 2012) eignet sich hervorragend um Sharepoint-Farmen zu sichern und um diese auch wiederherstellen zu können. Um nicht ganze Farmen wiederherstellen zu müssen, bietet die Option “Item-Level-Restore” (wie auch bei Exchange o.a. bekannt) eine gute Möglichkeit, einzelne Objekte wiederherzustellen und das ganze funktioniert auch sehr gut.

Problematisch wird es wenn man schnell auf diese zuvor erstellten Daten zugreifen möchte, da Data Protection Manager nur aller 24h den Katalog zum Item-Level-Restore aktualisiert.
Mit diesem Powershell-Script erzwingt man die Katalog-Erstellung (auf dem DPM auszuführen)

Get-ProtectionGroup DPMservername |get-datasource |where-object {$_.type -like “*sharepoint*”} | start-createcatalog

Nach dem ausführen dieses Scripts sind die Objekte verfügbar und man muss nicht erst 24h warten.

Geschrieben von Oliver

März 13, 2012 um 1:22 nachmittags

Dynamic Memory? Ein Vergleich zur Speicherverwaltung Hyper-V und VMware

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Seit dem 27.01.2012 hat der Hersteller Altaro, welcher mit Hyper-V Backup anfing, einen recht informativen Hyper-V Blog.

Nun erschien ein Artikel über Dynamic Memory in Hyper-V und einem kleinen Vergleich zu Memory Overcommit in VMware.
Hier wird recht gut beschrieben, wie Dynamic Memory in Hyper-V arbeitet und im Vergleich0 dazu, VMware´s Memory Overcommit. Auch eine Empfehlung wie Dynamic Memory eingerichtet werden sollte gibts dazu.

Hier gehts direkt zum Blogeintrag: Hyper-V Dynamic Memory: Explanation and Recommendations

Geschrieben von Oliver

Februar 8, 2012 um 11:37 vormittags

Sharepoint 2010 – Benachrichtigungen an externe Nutzer senden

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Sharepoint ist die zentrale Collaboration Plattform für Projekte, Content Management, Teamarbeit und vieles mehr.
Gerade in Projekten sind auch viele externe Mitarbeiter involviert, die nicht fest im Unternehmen eingestellt sind, die aber trotzdem ständig auf dem laufenden gehalten werden müssen.
In diesem Artikel beschreibe ich, wie externe Mitarbeiter per E-Mail Benachrichtigungen erhalten können. Dies kann meines Erachtens auf zwei Wegen geschehen. Für welchen Weg man sich entscheidet, hängt von den jeweiligen Anforderungen ab.
Voraussetzung dafür ist ein Konto im Active Directory sowie die Anbindung des Exchange Servers an Sharepoint, sodass dieser E-Mails versenden kann. Die Konfiguration sollte man wie hier vornehmen: E-Mail-Integration Sharepoint Server 2010

Bei Variante Eins wird für den Sharepoint-Server ein entsprechender Empfangsconnector im Exchange erstellt und konfiguriert (hier im Beispiel Exchange 2010). Dabei brauch der Sharepoint-Benutzer nur ein Konto im Active Directory um auf die Sharepoint-Site zugreifen zu können. Ein E-Mail-Konto im Exchange ist nicht erforderlich.
Den Empfangsconnector legen wir zum Beispiel über die Exchange Management Verwaltungskonsole an:

Nun Sollte man aufpassen, dass auf der Seite “Remote-Netzwerkeinstellungen” der Standardeintrag mit dem roten X entfernt wird. Stattdessen wird die IP-Adresse des Sharepoint-Servers eingetragen.

Mit den Klick auf “Neu” wird der Empfangsconnector erstellt. Danach wechseln man in die Eigenschaften des neuen Empfangsconnectors und konfiguriert die Authentifizierung sowie so Berechtigungsgruppen.

Nun kann man im Sharepoint-Profil des Benutzers die Konfiguration anpassen, falls das nicht schon vorher geschehen ist. 

Der Benutzer sollte nun in der Lage sein, Benachrichtigungen an diese externe E-Mail Adresse zu Empfangen.

Kommen wir zu Variante Zwei.
In manchen Situationen wird ein internes E-Mail Konto gewünscht oder eine Anwendung erfordert dies. Nun hat der externe Mitarbeiter eventuell kein Zugriff auf OWA und kann seine E-Mails dort nicht abrufen. Hier kann man über einen kleinen Umweg erreichen, dass E-Mails auch an das externe Konto weitergeleitet werden.

Zunächst richtet man dafür im Exchange Server einen Kontakt ein (hier mit Exchange Server 2010).

Der E-Mail-Kontakt wurde nun in der angegebenen Organisationseinheit erstellt. Anschließend konfiguriert man ein Postfach für den jeweiligen Benutzer.

Nachdem das Postfach angelegt wurde, konfiguriert man in den Eigenschaften die Weiterleitung zum vorher angelegten Kontakt.

Die Weiterleitung zum externen Postfach ist nun auch hier eingerichtet. Die Erstellung eines neuen Sendeconnectors für den Sharepoint-Server ist hier nicht erforderlich, solange der Benutzer im Sharepoint-Profil die interne E-Mail-Adresse angegeben hat.

Damit der Benutzer nun nicht mehrfach in der Adressliste erscheint, sollte man die Option “Benutzer nicht in Adressliste anzeigen” aktivieren.

Nun können Benachrichtigungen über Sharepoint auch an externe Benutzer gesendet werden.

Geschrieben von Oliver

Januar 25, 2012 um 9:34 vormittags

Stolperfalle Sharepoint 2010 Foundation Active Directory Profilsynchronisation

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Wer die kostenlose Variante von Sharepoint 2010 – Foundation genannt – einsetzt, sollte wissen das Sharepoint 2010 Foundation keine Profilsynchronisation mit dem Active Directory Konto unterstützt.

Das bedeutet, werden im Nachhinein Änderungen am Active Directory Profil des Benutzers vorgenommen, beispielsweise die Mobilfunknummer, und hat sich der Benutzer schon mit einer Site Collection verbunden, sind die Änderungen am Active Directory Profil wirkungslos und werden nicht zum Sharepoint Profil synchronisiert.

Abhilfe schafft leider nur die manuelle Änderung im Sharepoint Profil des Benutzers.

Geschrieben von Oliver

Januar 24, 2012 um 8:00 nachmittags

Windows 8 Hyper-V Feature List

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Aidan Finn (IT Pro und MVP aus Irland) hat auf seinem Blog eine Liste der Features in der kommenden Version von Hyper-V veröffentlicht. Zu jedem Feature beschreibt er kurz, um was es sich dabei handelt.
Sehenswert: http://www.aidanfinn.com/?p=11979

Geschrieben von Oliver

Januar 13, 2012 um 8:45 vormittags

Veröffentlicht in Microsoft, Virtualisierung

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Massenverkleinerung von Bilddateien mit IrfanView

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Wer kennt es nicht, tausende von Bildern aufgeteilt in hunderten Unterordnern. Im Laufe der Zeit und über die Jahre hinweg, kann es nun vorkommen, das sich eine ganze Menge an Daten sammelt, so auch in diesem Beispiel.

Nun werden Bilder heutzutage in riesen Auflösungen fotografiert – die Kameras geben das ja auch her – und in verschiedenen Ordnern/Dateifreigaben gespeichert. Wenn man nicht gerade professionell in einem Fotostudio arbeitet oder privat ein Hobby-Fotograf ist, macht es wenig Sinn diese Bilder zu Archivierungszwecken in solch hohen Auflösung aufzubewahren. Mitarbeiter die täglich etliche Bilder machen, schauen auch nicht ständig nach, wie die Kamera gerade eingestellt ist. So passiert es, dass Bilder >4MB keine Seltenheit sind.

Bilder im JPEG/JPG Format sind komprimiert und werden auch nicht viel kleiner, wenn diese im nachhinein noch komprimiert werden. Das Backup-Volume wird dadurch immer größer, gerade wenn diese Dateien einer Langzeitarchivierung unterliegen.

Ich beschreibe hier, wie man mit dem kostenlosen Tool “IrfanView” (Version 4.30) eine Masse an Bilddateien (JPG/JPEG) in der Auflösung verkleinert, um diese zu Archivierungszwecken abzulegen.
Ein kleiner Hinweis vorweg: In den Einstellungen die ich hier vornehme, werden die Bilder ersetzt (!), dass bedeutet das Bild mit der Originalgröße wird es nicht mehr geben!

Nach dem Start von IrfanView öffnet man die Stapelverarbeitung über [Datei] -> <Batch(Stapel)-Konvertierung/Umbenennung…>

Danach navigiert man zum jeweiligen Ordner (über Suchen in), indem sich die Bilder befinden. Auf der linken Seite wählt man das Zielformat JPG. Nun aktiviert man noch das Häkchen “Inklusive Unterverzeichnisse”, sonst schaut IrfanView nur in den aktuellen Ordner und nicht in Unterverzeichnisse. Bei “Zielverzeichnis” wählt mich nichts aus, wenn man die Bilddateien ersetzen möchte. Dann klickt man auf “Alle hinzufügen” und es werden alle gefundenen Bilddateien hinzugefügt. Bei mir sind es in einem Ordner knapp 83.000 Bilder.

Über die Schaltfläche “Optionen” kann man die Optionen des jeweiligen Zielformates noch einstellen (zum Beispiel die Qualität des JPEG)

Die Schaltfläche “Setzen” setzt die Konvertierungsoptionen, hier zum Beispiel die neue Auflösung oder das Überschreiben der Originaldatei

Mit dem Klick auf die Schaltfläche “Starten” beginnt der Konvertierungsprozess.

Nach der Konvertierung (welche je nach Menge an Daten und Aussattung des Servers/Rechners eine Weile dauern kann) sind die ausgewählten Bilder nun in der gewünschten Auflösung und um ein vielfaches kleiner.
Ordnergröße vorher:

Ordnergröße nachher:

Das macht eine Einsparung von rund 79GB und am Backup-Volume schon einiges her.

Natürlich sollte man sich im Vorfeld informieren und abklären, ob die Bilder überhaupt verkleinert werden dürfen. Nicht nur rechtlich, sondern auch aus praktischer Sicht, denn eine Makroaufnahme stark verkleinert bringt eventuell auch Nachteile. Dies spielt natürlich vorrängig bei Unternehmen eine Rolle und betrifft vermutlich weniger Privatpersonen. Es sollte auch vorher ein Testlauf mit ein paar Bildern erfolgen, die vorher kopiert wurden, um sich das Ergebnis anschauen zu können.

Dieser Artikel soll keine Werbung für IrfanView sein, es gibt bestimmt auch noch andere Tools, die diese Funktionalität mitbringen.

Geschrieben von Oliver

Januar 4, 2012 um 3:21 nachmittags

STOP: 0x0000000A bei Hyper-V VM

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Ich bekam seit heute bei einer Hyper-V VM (Windows 7 64-Bit) sporadisch den Stopfehler STOP: 0x0000000A IRQL_NOT_LESS_OR_EQUAL.
Nachdem ich mit den Debugging Tools nicht wirklich weiter kam, fragte ich mich an was es liegen konnte.

Nach einigem Suchen viel mir ein, dass ich an der Maschine ein iSCSI Volume eingebunden hatte, welches ich nur zu Testzwecken verwendete. Dieses hatte ich jedoch schon längst wieder gelöscht, und der iSCSI Initiator versuchte dieses ständig zu mounten.
Nachdem ich die iSCSI Verbindungen getrennt hatte, funktionierte wieder alles problemlos.

Achtet also darauf, was ihr mit iSCSI Verbindungen anstellt. Und vergesst nicht - wenn diese nicht mehr benötigt werden – sie zu trennen und auch beim automatischen Start nicht mehr zu Verbinden, bevor ihr das iSCSI Volume löscht.

Geschrieben von Oliver

Januar 3, 2012 um 4:56 nachmittags

Veröffentlicht in Microsoft, Virtualisierung

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IIS – Arbeitsspeicher freigeben bei mehreren Websites

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Die Internet Informationsdienste (IIS) unter Windows Server 2008 (R2) sind sehr leistungsfähig und skalierbar. Der Aufbau des IIS ist modular, was bedeutet, die Funktionen die nicht gebraucht werden, müssen auch nicht installiert werden. Somit bleibt der IIS schlank und weniger angreifbar. Auch die Ressourcen die ein Webserver verwendet, sind überschaubar.

Wenn auf einem Webserver im Intranet viele Websites gehostet werden, bspw. Sharepoint, Webaccess für Remotedesktop usw., kommt schnell ein Sümmchen von genutztem Arbeitsspeicher zusammen. Warum? Jeder wichtigen Webapplikation sollte man einen eigenen Anwendungspool zuweisen. Somit laufen die Websites voneinander getrennt, können z.B. gewartet werden, ohne dass eine andere Website davon betroffen ist. Nun macht es Sinn, den Anwendungspool nach einer gewissen Leerlaufzeit herunterzufahren wenn die Website nicht 24/7 erreichbar sein muss, um den Arbeitsspeicher freizugeben, den der Anwendungspool benutzt. Nachteil ist allerdings, wenn eine Anfrage an die Website gestellt wird und der Anwendungspool heruntergefahren ist, dass es eine Weile dauert bis die Website erreichbar ist, denn der Anwendungspool muss erst gestartet werden.

Wie sehe ich, wie viel Arbeitsspeicher gerade genutzt wird?
Wenn man den Taskmanager öffnet, findet man für jeden gestarteten Anwendungspool einen Prozess “w3wp.exe”. Hinter dem Benutzernamen steckt immer der Anwendungspoolname, solange der Anwendungspool in der Identität ApplicationPoolIdentity läuft.

(Hier ein Beispiel bei drei genutzten Anwendungspools)

Im IIS selber ist es auch ersichtlich, welche Anwendungspools gerade gestartet sind. In der IIS Konsole klickt man dazu auf den Hostnamen des Webservers und im Bereich “IIS” findet man “Arbeitsprozesse”. Hier werden alle Anwendungspools aufgelistet, die momentan gestartet sind. Selbst die aktuellen Anforderungen kann man hier einsehen.

Wo stelle ich den Leerlauftimeout ein?
Dazu erweitert man den Punkt “Hostname des Webservers” in der IIS Konsole, klickt auf “Anwendungspools” und öffnet die “Erweiterten Eigenschaften” des Anwendungspools. Unter “Prozessmodell” findet man den Punkt “Leerlauftimeout. Hier wird nun in Minuten die Leerlaufzeit eingestellt.

Geschrieben von Oliver

Dezember 29, 2011 um 9:50 vormittags

Veröffentlicht in Infrastruktur Dienste, Microsoft, News

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Reduzierung der Sharepoint Content-Database mittels DocAve Extender

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Die Firma AvePoint ist im Bereich Sharepoint Lösungen eine der führenden Anbieter und bietet eine ganze Reihe an Produkten für Sharepoint an, angefangen von einer kleinen Installation bis hin zu mehreren Farmen.

Ich hatte nun das Vergnügen, mich mit DocAve Extender zu beschäftigen. Mit diesem Tool ist man in der Lage, die Content-Datenbank sehr klein zu halten, da in Real-Time eine Auslagerung der Dateien erfolgt. Dies ist nur ein Modul der DocAve Produkte aus dem Bereich Storage Optimierung. Zusammengefasst bietet DocAve Module für Sharepoint aus den Bereichen Datensicherung, Administration, Migration, Compliance und Storage Optimierung an.
Folgende Features beinhaltet DocAve Extender:

  • Real-Time Auslagerung von Dateien Policy-based (nach Dateiformat, Dateigröße)
  • Verschlüsselung der Dateien
  • Komprimierung
  • Auslagerung auf NAS/SAN/Share/Cloud Storage
  • Tiered Storage
  • Kovertieren der ausgelagerten Dateien zurück in die Datenbank problemlos möglich

Für jeden der Sharepoint im Einsatz hat und bei dem viele und auch große Dateien im Sharepoint gelagert werden, ist dieses Tool optimal geeignet, um die Content-Datenbank schmal und performat halten zu können.

DocAve Extender für Sharepoint

Geschrieben von Oliver

Dezember 27, 2011 um 11:20 vormittags

Veröffentlicht in Microsoft, News, Sharepoint

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UPDATE: Meine persönliche Erfahrung zum iPhone 4S

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Nach meiner Vertragsverlängerung sollte ein neues aktuelles Smartphone her, und ich entschied mich für das iPhone 4S. Es ist mein erstes iPhone welches in meinen Besitz übergeht, ich ging also völlig neutral und ohne Vorkenntnisse über iOS und Apple iPhone´s in Rennen.

Vorher nahm ich mir die Zeit und verglich das iPhone 4S mit den aktuellen Windows Phone´s und Andriod Smartphone´s. Die Chancen standen also gut für das iPhone, und ich wollte selber die ersten Erfahrungen mit Apples Smartphone machen.

Ich entschied mich für ein iPhone 4S in weiß und 16GB Speicher.
Nach dem öffnen der kleinen Verpackung, welche sehr hochwertig erscheint, bekam ich nun das iPhone zu Gesicht. Als Zubehör ist das USB-Kabel mit Steckernetzteil und die Kopfhörer an Bord. Außer einen kleinen Schnellanleitung und findet man nichts (okay die Hilfe zur Entriegelung der SIM-Aufnahme).

Ich schaltete es ein und sollte nun die Konfiguration vornehmen. Ist es das erste iPhone welches man in Betrieb nimmt, ist man in maximal 10-15 Minuten auch schon fertig. Nun begann ich mich durch alle Menüpunkte zu forsten, um das Smartphone und seine Funktionen zu erforschen. Wie auch bei anderen Smartphone´s richtete ich mich darauf ein, mich mindestens den halben Tag mit dem Teil zu beschäftigen, um halbwegs einige Funktionen gesehen zu haben. Dem war nicht so! Denn schon nach knapp 60 Minuten inklusive der Ersteinrichtung hatte ich so gut wie alle Hauptfunktionen durch und ein erstes Backup in die iCloud gemacht. Meine Kontakte konnte ich nach ersten Problemen mit der Synchronisierung über iTunes dann doch sehr gut übernehmen, da ich alle Kontakte in Outlook gepflegt habe. E-Mail Konto konnte total easy eingerichtet werden, Kalendereinträge wurden übernommen, super…

Das Handling und die Usability gefallen mir recht gut, alles ist sehr einfach gehalten und es ist eigentlich gar nicht möglich, sich in tausend Untermenüs zu verirren. Aber auch diese “Einfachheit” macht an dem Funktionsumfang keine Abstriche, es ist alles an Bord, was man zur Zeit benötigt. Und es ist flüssig!

Doch dann kamen erste Probleme auf, der Stummschalter schien sporadisch einfach nicht zu funktionieren… Als würde er nicht wollen, dass iPhone Stumm zu schalten :)
Als ich dann in der Nacht von mehrwürdigem brummen des iPhones wach wurde, stellte ich fest, dass alle versuche die ich vorher vorgenommen hatte, dem iPhone zum Stummschalten zu bewegen, gerade jetzt ausgeführt wurden. Also machte es Stumm-Laut-Stumm-Laut… Eine Ewigkeit (vermutlich durch den Halbschlaf gefühlt)… Auch ein Aus- und wieder Einschalten brachte nichts. Nagut, irgendwann hörte das auch auf.
Am nächsten Morgen, alles wunderbar, der Stummschalter funktionierte problemlos… Aber nicht lang. Denn nur einige Stunden später, ging das Spielchen von vorn los, Stumm-Laut-Stumm-Laut…
Als auch eine Wiederherstellung über iTunes nicht fruchtete, rief ich beim Apple-Support an. Man kann dort seine Rückrufnummer eingeben und nicht mal 15 Sekunden später klingelte das Telefon. Ich erzählte von meinem Stummschalter-Problem. Der Dame war von diesem Fehler nichts bekannt und da ich auch nach meinen Recherchen über Google nur einen Fall fand, sollte ich zum Apple Store gehen und das mal checken lassen.

Alles ganz einfach, über eine Apple Store App (wie kann es auch anders sein) kann man sich einen Termin in einem Apple Store vereinbaren, denn andes kommt man auch an der “Genius Bar” nicht dran. Nachdem ich empfangen wurde kam ich nach 5 Minuten Warten auch gleich dran.
Nochmal erzählte ich von meinem Problem. Leider konnte man das Problem dort nicht reproduzieren, doch aufgrund meines vorherigen Anrufes bei Apple wurde es mir aus Kulanz gegen ein neues ausgetauscht! Echt ein super Service!!! Ich war sehr beeindruckt, was man von dem iPhone 4S nicht behaupten kann…

Denn nun ein neues Problem…
Nachdem der Stummschalter nun funktioniert, habe ich Probleme mit dem Empfang. Ich bemühte die Suchmaschinen und konnte es glauben, Einträge über Einträge über das Empfangsproblem beim iPhone 4S, welches alle Netzbetreiber betrifft.

Abhilfe soll die Deaktivierung der Einstellung “SIM-PIN” schaffen (Einstellungen -> Telefon -> SIM-PIN).
Auch andere Einstellungen sollte man vornehmen, wenn man von der Akkulaufzeit nicht überzeugt ist, zum Beispiel das automatische einstellen der Uhrzeit, das automatische iCloud Backup, Ortungsdienste und dieautomatische WLAN-Suche.

Fazit:
Ich bin sehr gespannt, wo noch Fehler auftreten und vor allem, wann diese dann behoben werden.
Man kann ebenfalls sehr gut erkennen, dass ein iPhone eben auch nur ein Smartphone ist, welches seine Macken hat und irgendwo auf der Welt für billig Geld produziert wird.

Das ist ein Grund, warum ich mich mit “Handy-Empfehlungen” immer zurückhalte, denn am Ende hat jedes Gerät, ob Windows Phone, Android Smartphone oder Apples iPhone seine Vor- und Nachteile, auf diese ich heute nicht eingehen werde.

 

UPDATE:
Die Deaktivierung der Einstellung “SIM-PIN” scheint zumindest auf meinem iPhone 4S zu funktionieren, das heißt keine Probleme mit dem Empfang mehr.

Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass ich die Option “Persönlicher HotSpot” nicht mehr fand. Ich war mir allerding sehr sicher, die schon verwendet zu haben :)
Abhilfe bringt das Zurücksetzen der Netzwerkeinstellungen über “Einstellungen -> Allgemein -> Zurücksetzen -> Netzwerkeinstellungen”.
Die gespeicherten WLAN-Schlüssel sind damit leider auch gelöscht und müssen neu eingegeben werden.

Geschrieben von Oliver

November 2, 2011 um 12:23 nachmittags

Veröffentlicht in Mobile, News

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